Die USA erfinden in einem Bericht eine angebliche Bedrohung durch Kuba
Washington, 20. Juli (RHC) – Das US-Außenministerium hat heute einen Bericht veröffentlicht, in dem Kuba als Bedrohung dargestellt wird, die den Linksextremismus angeheizt und ein Spionage- und Einflussnetzwerk aufgebaut habe, um die Interessen der USA zu untergraben.
Dieser Bericht, der auf seinen 64 Seiten das Schreckgespenst des Kommunismus heraufbeschwört und versucht, die öffentliche Meinung negativ zu beeinflussen, folgt auf das von Außenminister Marco Rubio in Washington einberufene Anti-Links-Treffen, an dem letzte Woche Vertreter von mindestens 66 Ländern teilnahmen.
Unter dem Titel „Kuba: Hauptstadt des Kommunismus des 21. Jahrhunderts“ enthält der Bericht unbegründete Behauptungen, wie etwa die, dass „das kubanische Regime seit fast sieben Jahrzehnten eine anhaltende Subversionskampagne gegen die Vereinigten Staaten führt“, was darauf hinauslaufen würde, bestimmte interne Konflikte des Landes mit einem angeblichen kubanischen Einfluss in Verbindung zu bringen.
Dieser Bericht ist voller Auslassungen und Doppelmoral. Das Dokument geht mit keinem Wort auf die Geschichte des Terrorismus und der Feindseligkeit der USA gegenüber Kuba ein, die doch zu einer langen Liste von Plänen gehören, die auf einen Regimewechsel abzielen.
Die Veröffentlichung erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen Washington und Havanna, insbesondere angesichts der Androhung eines militärischen Angriffs und einseitiger Zwangsmaßnahmen, die darauf abzielen, die Insel, die seit über sechzig Jahren einer strengen Blockade unterliegt, wirtschaftlich zu ersticken und zum Zusammenbruch zu bringen.
Das von der US-Regierung verhängte einseitige Embargo wurde im Januar durch ein Dekret von Präsident Donald Trump verschärft, mit dem eine Ölblockade verhängt wurde, wodurch der Insel mehr als sechs Monate lang die Kraftstoffversorgung vorenthalten wurde.
Quelle: Prensa Latina
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